Spinnwirtel aus dem Fundgut von Mühlviertler Burgen

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Alfred Höllhuber: Spinnwirtel aus dem Fundgut von Mühlviertler Burgen

Seit 1963 suchte ich in unserer Gegend an den Hängen der Burgberge nach dem Abfall aus jener Zeit, in der die heutigen Ruinen noch Leben in sich bargen.

Dabei fand ich neben vielem »Scherbenzeug« auch kleine »Kugeln«, deren Gebrauchszweck ich anfangs nicht kannte, weil ja das Handspinnen hier schon längst in Vergessenheit geraten war und ich wenig Kenntnisse in diesem Sachgebiet besaß. Als aber die Fachleute des Landesmuseums die aus mancherlei Materialien bestehenden und unterschiedlich geformten Körperchen als Spinnwirtel bezeichneten, interessierte ich mich auch für die funktionelle Anwendung dieser Arbeitsgeräte.

Ich erwarb aus Böhmen stammende Spindeln und stellte sie, mit Wirteln und aufgespultem Garn aus versponnenem Flachs verse-
hen, im kleinen »Burgmuseum« in Reichenstein bei Pregarten aus, um sie als Lehrer vor allem der Schuljugend vorführen zu können. Mit der Zeit wuchs die Menge der gefundenen Wirtel und auch das Wissen über sie so weit an, daß ein Bericht darüber sinnvoll erschien.

Einzigartige Bestimmungshilfe für Spinnwirtel!
Allgemeines vom Spinnen mit der Hand
Wirtelformen der Ur- und Frühgeschichte
Wirtelformen des Hoch- und Spätmittelalters und der frühen Neuzeit
Typentabelle

Fundregister





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